Stellenmarkt

An dieser Stelle informieren wir Sie über Stellenausschreibungen unserer institutionellen Mitglieder:

Doktorand*innenstelle/Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im DFG-Projekt „Theatermusik heute als kulturelle Praxis“

• Mitarbeit im DFG geförderten Projekt „Theatermusik heute als kulturelle Praxis“ (Leitung: Prof. Dr. David Roesner)
• Wissenschaftliche Bearbeitung von Fragestellungen im Rahmen des Projekts mit dem Ziel, Ergebnisse in Form von Vorträgen und Aufsätzen zu publizieren
• Beschäftigung mit Methoden der Probenethnographie, Qualitativen Forschung und Aufführungsanalyse
• Mitarbeit bei der Organisation einer Fachkonferenz, bei Publikationsvorhaben und bei Künstlerworkshops.
• Administration und Pflege von Online-Inhalten über das Projekt

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Tabellarischer Lebenslauf, Zeugnisse), eine kurze Schilderung des spezifischen Interesses am Themengebiet mit Bibliographie sowie eine Schriftprobe (z.B. ein Kapitel aus einer einschlägigen Arbeit oder Publikation) sind bis zum Freitag, 12. Januar 2018 per E-Mail in einer PDF-Datei zu senden an:

Voraussichtlicher Termin der Bewerbungsgespräche ist Freitag, 16.2.2018. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor.

Kontakt: Prof. Dr. David Roesner

Weitere Informationen zur Stelle: Ausschreibung Stelle „Theatermusik heute als kulturelle Praxis“

Wissenschaftliche Mitarbeit an der Universität Hamburg (Schwerpunkt: Germanistik mit theaterwissenschaftlichem Profil) | Bewerbung bis 15.12.2017

Lehre in der germanistischen Literaturwissenschaft mit einem deutlichen Schwerpunkt in der Kinder- und Jugendliteratur. Erwünscht sind darüber hinaus Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich Theaterwissenschaft/darstellendes Spiel.

Zu den Dienstaufgaben gehören ausschließlich wissenschaftliche Dienstleistungen in der Lehre, die selbstständig oder unter der Verantwortung einer Hochschullehrerin / eines Hochschullehrers zu erfüllen sind. Die Lehrverpflichtung bemisst sich nach der Lehrverpflichtungsverordnung für die Hamburger  Hochschulen (LVVO) in ihrer jeweils geltenden Fassung. Das Dekanat kann die Lehrverpflichtung auf dieser Grundlage neu festlegen. Die Lehrverpflichtung beträgt gegenwärtig 16 Lehrveranstaltungsstunden im Semester.

Kontakt: Prof. Dr. Cornelia Zumbusch

Weitere Informationen zur Stelle: Ausschreibung wissenschaftliche Mitarbeit Kinder- und Jugendliteratur mit theaterwissenschaftlichem Profil

Wissenschaftliche Mitarbeit an der Universität Hamburg (Schwerpunkt: deutschsprachiges Drama/Theater) | Bewerbung bis 11.12.2017

Forschungsprojekt: „Vanitas: Reflexionen über Vergänglichkeit in Literatur, bildender Kunst und theoretischen Diskursen der Gegenwart“

Das Forschungsprojekt untersucht die zeitgenössische Wiederkehr von Vorstellungen und Bildern der ‚Vergänglichkeit‘ (vanitas), wie sie in der Frühen Neuzeit, speziell im Barock, in Literatur und bildender Kunst entwickelt wurden. Der vanitas-Topos weist spezifische Zeitstrukturen und Temporalreflexionen auf, die ihn für die Gegenwart besonders attraktiv machen. Sie beruhen auf folgenden Parametern und Merkmalen: Simultanität bzw. Synchronizität von Gegenwart und Zukunft; Plötzlichkeit und Übergangslosigkeit; Negation linearer Zeit; Omnipräsenz des Todes; Antizipation des Verfalls im Zustand der Blüte. Typischerweise operiert der Topos mit zahlreichen einprägsamen Leitsymbolen wie Schädel, Sanduhr, brennende Kerze, Rauch etc. Diese Symbole, Parameter und Merkmale werden in Kunst, Literatur und Medien der Gegenwart hinsichtlich ihrer semantischen und formalen Ausprägungen und Adaptionen analysiert.

Das Projekt knüpft an drei kulturtheoretische Konzepte und Reflexionszusammenhänge an:

(1) an die Irregularitäten und Paradoxien des Zeiterlebens, wie sie in der kulturwissenschaftlichen Traumaforschung formuliert werden;

(2) an Plötzlichkeit, Augenblickshaftigkeit und ‚Erscheinungs-Schrecken‘ als ästhetische Verfahren der Künste;

(3) an anthropologisch-philosophische Konzepte, die ‚Finalität‘ von ‚Mortalität‘ unterscheiden und dies an die für die Moderne konstitutive Leitdifferenz von ‚Lebenszeit‘ und ‚Weltzeit‘ koppeln.

Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, warum und in welchen Ausprägungen ein zentrales vormodernes Zeitkonzept – vanitas – in der zeitgenössischen Ästhetik so virulent ist. Gefragt wird daher auch nach den Funktionen dieser Rekurse, wie sie sich etwa in Darstellungen und Nachbildungen menschlicher memento mori-Schädel in Fotoarbeiten und Skulpturen zeigt, in der zeitbasierten Ästhetik des Verfalls neo-barocker ‚bewegter Stillleben‘ in der Videokunst, in der Reflexion von vanitas-Topoi in der Lyrik oder in der Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit in der Erzählliteratur. Das Korpus setzt sich aus drei Bereichen zusammen: (1) bildende Kunst, (2) Gegenwartsliteratur, (3) zeitbasierte Medienkunst.

Projektleitung: Prof. Dr. Claudia Benthien

Weitere Informationen zur Stelle: Ausschreibung wissenschaftliche Mitarbeit „Vanitas“ (deutschsprachiges Drama/Theater)

 

 

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